Track-Vorbereitung für das Mastering
Kurzanleitung zur Vorbereitung:
Effekte auf dem Master-Kanal deaktivieren. Bitte entferne alle Effekte wie EQs, Limiter, Multiband-Kompression etc. von der Master-Summe, bevor du den Track exportierst. Der finale Pegel sollte idealerweise bei -3 dB liegen, maximal aber 0 dB nicht überschreiten.
- Dateiformat: WAV, FLAC oder AIFF
- Bitrate: 16 Bit, 24 Bit oder 32 Bit Float
- Sample-Rate: zwischen 44.100 Hz und 96.000 Hz
Tipp: Alle Dateien bitte in einem Archiv (ZIP oder RAR) verpacken und über einen Filehoster hochladen, z. B. WeTransfer oder DropMeFiles. Hinweis: Mastering verbessert das Klangbild um etwa 10–15 %. Der entscheidende Anteil an der Qualität liegt im Mixing und in der Aufnahme. *Tipp: Für EPs oder Alben (ab 3 Tracks) bieten wir Rabatte und transparente Preisberechnung über unseren Online-Kalkulator an.
Archiv sendenStilistische Feinheiten beachten
Jedes Genre hat seine Eigenheiten. Deep House lebt von satten Bässen und hypnotischer Dynamik. Pop und House klingen oft heller, mit breiter Stereobasis und klaren Höhen. Techno und Trap verlangen andere Schwerpunkte – nichts ist pauschal. Um deinen klanglichen Wunsch präzise zu treffen, sende uns bitte 1–2 Referenz-Tracks (als MP3/WAV/FLAC oder einfach den Namen der Songs). Du kannst auch eine schriftliche Beschreibung hinzufügen – z. B. „warm und analog“, „klar und druckvoll“, „breit und modern“.
Hier findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur perfekten Vorbereitung deines Projekts für das Mastering:

Schritt 1: Export-Bereich setzen
Setze die Marker so, dass der gesamte Songbereich erfasst wird – von der ersten bis zur letzten Sekunde, inklusive Nachklang (z. B. Reverb-Tails). Kein unnötiges Abschneiden.

Schritt 2: Fade-Outs entfernen
Verzichte auf manuelle Fades am Ende – beim Mastering können sie unnatürlich wirken. Falls du einen Fade wünschst, sende optional eine zweite Version zur Orientierung mit.

Schritt 3: Master-Kanal bereinigen
Deaktiviere alle Plugins auf dem Master-Out (Limiter, Saturation, Ozone etc.). Sie können die Arbeit des Mastering-Engineers negativ beeinflussen. Wenn du auf ein bestimmtes Plugin nicht verzichten willst, schreibe es in eine beiliegende Textdatei mit kurzer Notiz. Lautstärke-Check: Maximaler Peak bei -3 dB – nutze ggf. den Output-Fader. Oder exportiere direkt als 32-Bit Float WAV – so bleiben alle Transienten erhalten.

Schritt 4: Finalen Mix exportieren
Exportiere den Track in der ursprünglichen Sample-Rate deines Projekts (z. B. 44.1 kHz, 48 kHz oder 96 kHz). Die Bit-Tiefe sollte auf jedem Produktionsschritt erhalten bleiben. Lege den finalen Mix plus 1–2 Referenz-Tracks in ein Archiv und sende den Link über einen Filesharing-Dienst.