Öffnungszeiten: 9:00–20:00 (Sonntag geschlossen) | sales@arefyevstudio.com

Stems für Mixing und Mastering richtig vorbereiten

Gut vorbereitete Stems geben dem Mixing Engineer den nötigen Spielraum, den Mix gezielt zu bearbeiten. Unsaubere Exporte oder unnötige Bearbeitungen können diesen Spielraum einschränken und spätere Korrekturen erschweren. Wenn Sie Stem-Mastering beauftragen, gelten grundsätzlich dieselben Regeln für den Export.

Bevor Sie Ihr Projekt senden

Prüfen Sie vor dem Export, ob Ihre Stems die folgenden Anforderungen erfüllen:

Bearbeitung Exportieren Sie die Stems grundsätzlich ohne EQ, Kompression, Limiting, Hall, Delay oder zusätzliche Stereobearbeitung. Wenn eine Bearbeitung bewusst zum Sound gehört und so erhalten bleiben soll, lassen Sie sie im Stem.
Kreative Effekte Kreative Effekte, die den Charakter des Sounds oder der Produktion prägen, sollten erhalten bleiben. Wenn ein Effekt genau so erhalten bleiben soll, lassen Sie ihn im Stem und vermerken Sie dies in Ihren Notizen.
Pegel Achten Sie darauf, dass die Stems nicht clippen. Normalisieren Sie die Dateien nicht und verwenden Sie kein Limiting, nur um sie lauter zu machen. Lassen Sie ausreichend Headroom für die weitere Bearbeitung.
Dateiformat WAV, AIFF oder FLAC. WAV wird bevorzugt.
Bittiefe 24 Bit oder 32-Bit-Float.
Samplerate Behalten Sie die ursprüngliche Samplerate des Projekts bei. Übliche Sampleraten sind 44,1, 48, 88,2 und 96 kHz.

Fassen Sie alle Stems und zusätzlichen Dateien in einem einzigen ZIP- oder RAR-Archiv zusammen. Laden Sie das Archiv über einen Filesharing-Dienst hoch und senden Sie uns anschließend den Download-Link.

Was sollte das Projekt enthalten?

  • Alle einzelnen Stems, entsprechend den oben genannten Anforderungen exportiert
  • 2–3 Referenztracks, die als klangliche Orientierung dienen
  • Ihren Rough Mix, falls vorhanden
  • Eine Textdatei mit BPM, Projektnotizen und besonderen Anweisungen

Referenztracks zeigen uns, in welche klangliche Richtung Sie gehen möchten. Das Ergebnis hängt jedoch immer vom Ausgangsmaterial und vom gelieferten Mix ab.

Gehen Sie diese Punkte vor dem Export kurz durch, damit Ihre Stems sauber und ohne unnötige Probleme für Mixing und Mastering vorliegen.

Einzelspuren vor dem Stem-Export vorbereiten
SCHRITT 01

Mix vorbereiten

Prüfen Sie vor dem Export, welche Bearbeitungen auf Ihren Einzelspuren und Bussen aktiv sind. Deaktivieren Sie EQ, Kompression, Limiting, Hall, Delay und zusätzliche Stereobearbeitung, sofern diese nicht bewusst Teil des Sounds sind. Kreative Effekte, die für die Produktion wichtig sind und erhalten bleiben sollen, können Sie im Stem lassen.

Stem-Pegel vor dem Export überprüfen
SCHRITT 02

Pegel kontrollieren

Überprüfen Sie den Summenausgang und die einzelnen Stems auf Clipping. Normalisieren Sie die Dateien nicht und verwenden Sie kein Limiting, nur um sie lauter zu machen. Lassen Sie ausreichend Headroom für Mixing und Mastering.

Einzelne Stems aus dem Projekt exportieren
SCHRITT 03

Stems exportieren

Exportieren Sie jeden Stem vom gleichen Startpunkt, damit alle Dateien exakt synchron bleiben. Verwenden Sie WAV, AIFF oder FLAC und behalten Sie die ursprüngliche Samplerate des Projekts bei. 24 Bit oder 32-Bit Float wird empfohlen.

Stems für Mixing und Mastering vorbereiten und versenden
SCHRITT 04

Projekt vorbereiten und senden

Legen Sie alle Stems, Ihren Rough Mix, die Referenztracks und Ihre Projektnotizen in einem einzigen ZIP- oder RAR-Archiv zusammen. Notieren Sie das BPM sowie besondere Hinweise zu kreativen Effekten oder Bearbeitungen. Laden Sie das Archiv hoch und senden Sie uns den Download-Link.